Der Shiba

Der Shiba ist an sich ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund, er kann jedoch auch sehr verspielt und aufgedreht sein, wenn er gerade seine Spielphase hat. Der Shiba ist ein sehr familienbezogener Hund und sollte nicht im Zwinger aufgezogen oder gehalten werden. Kinder sind überhaupt kein Problem, meistens sind sie die liebsten Spielgefährten der Hunde.

Der Rüde hat ein Größe von ca. 40 cm (+/- 1,5 cm) und die Hündin ist ca. 37 cm hoch (+/- 1,5 cm), es gibt die Farben Rot, Sesam und Black and Tan, wobei Rot die am stärksten vertretene Farbe ist. Auch das Urajiro (das weiße an Hals und Bauch) muss vorhanden sein, wenn man den Shiba auf einen Spiegel stellen würde, dann müsste alles was man im Spiegel sieht weiß sein. Die Augen sind dunkelbraun und mandelförmig. Die Nase muss schwarz sein. Die Rute trägt der Shiba zusammengerollt auf dem Rücken. Die Ohren bilden eine gerade mit dem Hals, sind leicht nach vorne geneigt und haben eine dreieckige Form.

Der Shiba kann Fremden gegenüber zurückhaltend sein, aber er darf nicht scheu oder ängstlich sein. Er hat ein sehr ausgeprägtes Wesen, ist sehr stolz und hat oft seinen eigenen Kopf. Der Shiba ist ein sehr intelligenter Hund und weiß auch genau was er darf und was verboten ist. Aber er versucht ab und zu schon noch seine Grenzen auszutesten und wenn man ihm einmal etwas erlaubt, dann ist es immer erlaubt.

Der Shiba lernt sehr schnell, wenn er jedoch mal keine Lust hat zu hören, hat man es oft schwer gegen seinen Sturkopf an zukommen. An sich kann man dem Shiba alles beibringen was man möchte, ob es jetzt auf dem Hundeplatz die Übungen sind, oder einfach nur freilaufen lassen, das alles ist überhaupt kein Problem. Nur sollte man etwas Geduld mitbringen, da wie schon gesagt der Shiba ab und zu auch mal eine Phase haben kann in der er einfach nicht einsieht warum er das jetzt tun muss und wenn er keine Lust darauf hat, tut er es auch einfach nicht.

Auch mit dem Freilaufen lassen sollte man gerade in Waldgebieten sehr vorsichtig sein, da der Shiba von Weitem oft mit einem Fuchs verwechselt wird. Der Shiba ist von seiner Art her noch sehr ursprünglich, dadurch hat er auch einen ausgeprägten Jagdsinn, kleine Tiere wie Mäuse oder ähnliches haben bei ihm meistens keine Chance. Aber auch Hasen würde er gerne hinterher sprinten, deswegen sollte man immer wachsam sein, wenn man den Shiba frei laufen lässt, denn rennt er gerade einem Hasen hinterher, kann er noch so gut erzogen sein, da vergisst er alles um sich herum, und man kann eigentlich nur noch warten bis er wieder von alleine zurück kommt.